Wie aus einer anderen Welt: Das Leuchten der Pflanzen

Wir leben in einer Ära, in der fast alles entdeckt, erforscht und auch entzaubert zu sein scheint. Das habe ich besonders oft während der Arbeit an meinem «Botaniker» gedacht – denn vieles, was uns heute selbstverständlich ist, war im 19. Jahrhundert noch unbekannt oder unbewiesen. Und gerade auch Robert Fortunes Reisen durch China waren sowohl in geografischer, sozialer und kultureller, vor allem aber in wissenschaftlicher Hinsicht ein Aufbruch ins Neue, Unbekannte, Geheimnisvolle und Aufregende.

Doch es gibt sie noch – die kleinen Wunder, die einen staunen machen. Wie die Tatsache, dass Pflanzen fluoreszieren, von Craig Burrows sichtbar gemacht und in Fotografien eingefangen.

Pflanzen wie aus einer anderen Welt, mit einer ganz eigenen Magie.

Photographed under UV lights, Craig Burrows makes plants and flowers glow – PLAIN Magazine

These plants and flowers weren’t exposed to any sort of radiation, dubious spray chemicals or voodoo: they’ve been photographed by California-based Craig Burrows in their natural state of emitting fluorescence with the help of high-intensity UV lights. The rather obscure photography method Burrows uses is called UVIVF (ultraviolet-induced visible fluorescence), which makes use of a LED …

Quelle: plainmagazine.com/photographed-uv-lights-craig-burrows-makes-plants-flower-glow/

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Die Kumquat und der Botaniker

Ein ganz gewöhnlicher Februartag im ganz gewöhnlichen (und dazu noch recht kleinen) Supermarkt um die Ecke: ich sehe Kumquats und muss lächeln.

 

Denn im 19. Jahrhundert hatte man in der westlichen Welt zwar bereits von Kumquats gehört – aber es war «mein» Botaniker Robert Fortune, der sie auf seinen Reisen durch China als erster beschrieb und kategorisierte und dann nach Europa mitbrachte.

Kumquats tragen in ihrer botanischen Bezeichnung sogar seinen Namen: Fortunella.

Kumquats -€“ Wikipedia

Kumquat (Fortunella spec., hier die Malaiische Kumquat)

Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Kumquats

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Serie: Die Schönheit der Pflanzen

Keine vier Monate mehr, bis Der englische Botaniker in die Läden kommt. Deshalb beginnt heute auf dem Blog eine Serie zu diesem Buch und seiner Thematik.

In den kommenden Monaten wird es hier in unregelmäßigen Abständen Beiträge zu diesem Roman und seiner Welt geben: historische Hintergründe und Schauplätze, Impressionen und Inspirationen – und nicht zuletzt Ausflüge in die magische Welt der Pflanzen.

Den Anfang macht ein Bildband, den ich kürzlich im Netz entdeckt habe: Plant: Exploring the Botanical World (Phaidon, 2016).

Seit Tausenden von Jahren dokumentieren Menschen die Schönheit der Pflanzenwelt, auf immer neue, immer andere Art – und schufen dadurch Kunst. Einen Querschnitt dieses Schaffens verschiedener Zeiten, verschiedener Kulturen zeigt dieser Band.

A celebration of botanical art throughout history -€“ in pictures

A new book Plant: Exploring The Botanical World celebrates the beauty and diversity of plants from around the world across all media – from murals in ancient Greece to a Napoleonic-era rose print and cutting-edge scans (…)

Quelle: www.theguardian.com/environment/gallery/2016/oct/10/a-celebration-of-botanical-art-throughout-history-in-pictures

 

Leider ist er erst erschienen, als alle Arbeiten an meinem Botaniker bereits abgeschlossen waren – denn botanische Illustrationen waren mir in der Zeit, die ich mit diesem Projekt verbrachte, eine unerschöpfliche Quelle der Inspiration.

Und die Buddha’s Hand Fruit, auf Deutsch auch Fingerzitrone genannt, die in der Bildstrecke des Guardian abgebildet ist, kommt sogar im Roman vor.

Zitronatzitrone -€“ Wikipedia

Frucht der Zitronatzitrone

Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Zitronatzitrone

 

Von einer ganz eigenen Magie: der Trailer von Phaidon zum Buch.

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