Gothic mood

Der Nebel in Konstanz ist legendär – wenn auch nicht so weltberühmt wie der Erbsensuppennebel im London früherer Zeiten (der in der Hauptsache aus Smog bestand) oder der Nebel San Franciscos. Trotzdem höre ich oft Sätze wie: «Konstanz ist so eine hübsche Stadt, überhaupt ist es am See so schön – aber den ganzen Winter über dieser Nebel!»

Es stimmt: im Winter gibt es oft Wochen, in denen es scheinbar gar nicht richtig hell werden will, in denen alles grau ist vor lauter Bodennebel, Hochnebel und Wolken.

Aber der Nebel hat oftmals seinen ganz eigenen Zauber. Wenn alles still wird und eine besondere Magie in der Stadt Einzug hält, verwunschen, melancholisch und ein bisschen düster.

Solch ein zauberhafter Nebeltag war es heute in Konstanz – unterbrochen von ein paar Stunden kräftiger Vorfrühlingssonne.

PS: In der Online-Ausgabe der ZEIT habe ich neulich ein kleines, treffend skizziertes Porträt «meiner» Stadt gefunden.

Bodensee: Gestrandet in Konstanz

Da wollten Sie nie hin? Jetzt sind Sie nun mal da. Bernadette Conrad nimmt Sie zwei Stunden lang an die Hand. Sie entdecken: Alpenpanorama und Shopping-Schweizer

Quelle: www.zeit.de/2016/43/bodensee-konstanz-tourismus-sehenswuerdigkeiten-gestrandet-in

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Spanische Orchideen: Gewinnspiel (Beendet)

Danke für eure Einsendungen! Die Gewinner sind per E-Mail benachrichtigt.

Im Schreiberstübchen angekommen: die wunderschöne spanische Ausgabe meiner «Zeit der wilden Orchideen», im Dezember bei Ediciones B erschienen – und ich verlose drei signierte Exemplare.

Schickt eine E–Mail mit dem Betreff «Spanische Orchideen» bis einschließlich Dienstag, 28. Februar, 23.59 Uhr, an

gewinnspiel(at)nicole-vosseler.de

und schreibt bitte dazu, ob ihr lieber ein Hardcover oder ein Paperback gewinnen möchtet.

Die Gewinner werden nach der Verlosung per E-Mail benachrichtigt; der Rechtsweg ist natürlich ausgeschlossen.

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Die Meeresmenschen

Als ich mit der Recherche für «Zeit der wilden Orchideen» begann und auf die Orang Laut stieß, die Meeresmenschen des alten Singapur, hing ich sofort am Haken. Die Vorstellung von Nomaden zur See, die die Gewässer des Indonesischen Archipels abwechselnd als Fischer, Händler Piraten und Krieger bevölkerten, faszinierte mich, und ich war neugierig auf ihre Kultur, ihren Glauben, ihre Lebensart.

Allerdings gaben die Orang Laut Singapurs diese ihre Lebensart bald nach der Ankunft der Briten auf, und als die ersten Europäer sich von einem wissenschaftlich-anthropologischen Standpunkt aus für die Orang Laut zu interessieren begannen, gab es nicht mehr viel zu studieren.

Doch es gibt sie noch, die Nomaden zur See, auf den Meeren dieser Welt. Die Schilderungen der Orang Laut im Roman basieren auf Reportagen und Studien neueren Datums, die einen Einblick in diese erstaunliche und bedrohte Welt geben.

Last of the Sea Nomads

By James Morgan // Marine nomads, the Bajau Laut, have lived in the waters of the Coral Triangle for centuries but their way of life and their uniquely intimate relationship with the ocean is being destroyed.

Quelle: maptia.com/jamesmorgan/stories/last-of-the-sea-nomads

 

Wie das Meer Singapur im Lauf seiner Geschichte beeinflusst und geformt hat, bestimmt es nicht nur die Lebensweise der Seenomaden, sondern auch ihre Wahrnehmung – wie in diesem Artikel über das außergewöhnliche Sehvermögen ihrer Kinder geschildert.

The €˜’sea-nomad’€™ children who see like dolphins

Unlike most people, the children of a Thailand tribe see with total clarity beneath the waves -€“ how do they do it, and might their talent be learned?

Quelle: www.bbc.com/future/story/20160229-the-sea-nomad-children-who-see-like-dolphins

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Wo die Magie ins Spiel kommt

Ein ganz zauberhaftes Filmchen.
(Und manchmal fühlt es sich genau so an, wenn am Schreibtisch ein neuer Roman entsteht.)

Step Into a Miniature World of Animated Paper Wildlife

An ordinary desk and typical office supplies are the backdrop for this micro-universe that carries the macromessage of wildlife conservation.

Quelle: video.nationalgeographic.com/video/short-film-showcase/step-into-a-miniature-world-of-animated-paper-wildlife

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Eine Welt aus Musik

Ich liebe Karten: Landkarten und Weltkarten, Atlanten, Globen und Stadtpläne. Das habe ich mit Gemma gemeinsam, der Hauptperson des Romans, an dem ich gerade schreibe; eine Leidenschaft, die Gemma zum Beruf gemacht hat – und Landkarten sind auch ein unterschwelliges Symbol für die Spurensuche, auf die sie sich im Lauf der Handlung begibt.

Karten geben Überblicke und Orientierung; sie setzen einzelne Punkte in Bezug zueinander und vermitteln ein Gefühl für Ausdehnungen, für Räumlichkeit. Historische Karten dokumentieren, wie die Welt früher einmal ausgesehen hat. Wie die Menschen früherer Epochen sich die Welt vorstellten – und umgekehrt regen Karten die eigene Imagination an: Eine zweidimensionale Abbildung auf Papier wird im Kopf zu einer Vorstellung von drei Dimensionen oder mehr, vielschichtig, facettenreich und sinnenhaft.

Ich mag Karten, weil sie auf einzigartige Weise Kunst und das Abenteuer der Entdeckung, Wissenschaft und Imagination miteinander verbinden.

Wie bei dieser Karte, die eine Welt voller Musik zeigt.

Every Single Name on This Entrancing Map Is a Music Reference

The designers behind the “Alternative Love Blueprint” are back with a map of the world. Only this map uses song titles instead of place names.

Quelle: www.wired.com/2016/11/every-single-name-entrancing-map-music-reference/

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