Die Meeresmenschen

Als ich mit der Recherche für «Zeit der wilden Orchideen» begann und auf die Orang Laut stieß, die Meeresmenschen des alten Singapur, hing ich sofort am Haken. Die Vorstellung von Nomaden zur See, die die Gewässer des Indonesischen Archipels abwechselnd als Fischer, Händler Piraten und Krieger bevölkerten, faszinierte mich, und ich war neugierig auf ihre Kultur, ihren Glauben, ihre Lebensart.

Allerdings gaben die Orang Laut Singapurs diese ihre Lebensart bald nach der Ankunft der Briten auf, und als die ersten Europäer sich von einem wissenschaftlich-anthropologischen Standpunkt aus für die Orang Laut zu interessieren begannen, gab es nicht mehr viel zu studieren.

Doch es gibt sie noch, die Nomaden zur See, auf den Meeren dieser Welt. Die Schilderungen der Orang Laut im Roman basieren auf Reportagen und Studien neueren Datums, die einen Einblick in diese erstaunliche und bedrohte Welt geben.

Last of the Sea Nomads

By James Morgan // Marine nomads, the Bajau Laut, have lived in the waters of the Coral Triangle for centuries but their way of life and their uniquely intimate relationship with the ocean is being destroyed.

Quelle: maptia.com/jamesmorgan/stories/last-of-the-sea-nomads

 

Wie das Meer Singapur im Lauf seiner Geschichte beeinflusst und geformt hat, bestimmt es nicht nur die Lebensweise der Seenomaden, sondern auch ihre Wahrnehmung – wie in diesem Artikel über das außergewöhnliche Sehvermögen ihrer Kinder geschildert.

The €˜’sea-nomad’€™ children who see like dolphins

Unlike most people, the children of a Thailand tribe see with total clarity beneath the waves -€“ how do they do it, and might their talent be learned?

Quelle: www.bbc.com/future/story/20160229-the-sea-nomad-children-who-see-like-dolphins

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