Ein kleiner persönlicher Appell

Vielleicht habt ihr es mitbekommen: Bei uns in Deutschland sind die Blutkonserven bedrohlich knapp geworden.
Seit dem Frühling sind Mr Nicole und ich auch Blutspender, und bei der dritten Spende vergangene Woche war ich wieder erstaunt, wie easy-peasy das ist. Ein kleiner Piks in die Fingerkuppe (den ich zwei von drei Mal nicht mal gemerkt habe), um den Hämoglobinwert zu bestimmen, ein weiterer Piks in die Armbeuge, und nach fünf bis zehn Minuten ist auch schon gespendet.
Wenn ihr unsicher seid, ob ihr grundsätzlich als Spender in Frage kommt: Auf der Seite des DRK gibt es schon einen ersten Fragencheck zum Durchklicken, und dort könnt ihr auch einen Termin für eine Erstspende vereinbaren. An diesem Termin füllt ihr einiges an Fragebögen aus, die ihr dann mit dem anwesenden Arzt oder der Ärztin besprecht, der / die dann im Idealfall grünes Licht fürs Spenden gibt. Jeder Blutspendetermin dauert alles in allem rund eine Stunde, aber das meiste ist formales Drumherum, inkl. Temperatur- und Blutdruckmessen und eine gewisse Ruhezeit danach. Und natürlich sind die Hygienestandards entsprechend hoch.
Falls ihr – wie ich lange Zeit – immer mal mit dem Gedanken gespielt habt, auch zu spenden: traut euch, es ist leichter als gedacht! Und gerade jetzt bitter nötig.
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