Zu Ostern

Magnolien sind erstaunlich. Eine solch verschwenderische Fülle, jeden Frühling aufs Neue, die innerhalb kürzester Zeit verblüht ist und nur einen unscheinbaren Laubbaum übrig lässt. Gleichzeitig gehören die Magnolien zu den ältesten Blütenpflanzen überhaupt. Ihr Stammbaum reicht Millionen von Jahren zurück, in eine Zeit, in der es noch nicht einmal Bienen gab, dafür aber schon Schmetterlinge.

Ein Symbol für den Kreislauf von Vergänglichkeit und Wiedergeburt. Für Auferstehung und Ewigkeit.
Frohe Ostern.

Share

Goodbye, Teneriffa

Mein Koffer scheint leichter zu sein, obwohl mit Mitbringseln, Weihnachtsgeschenken und Süßkram vollgestopft. Genau wie ich Ballast hiergelassen habe, alte Sorgen und Ängste und die Spuren anstrengender Monate. Ich würde gerne bleiben und freue mich doch auf Zuhause, randvoll mit neuen Gedanken und Ideen. Mit unzähligen Eindrücken und Momenten, manche davon wie aus einem seltsamen und schönen Traum.

Share

Getaway

Wenn ich auf Reisen bin, verbringe ich gern viel Zeit damit, einfach nur die kleinen alltäglichen Momente zu erleben. Wenn ich zum Beispiel dem Flug eines Vogels oder eines Schmetterlings folge. Den Bewegungen der Wolken oder wie sich das Licht über den Tag verändert. Wenn ich den Kaninchen und Hasen auf dem Hotelgelände hier auf Teneriffa zusehe. Oder dieser Herde Ziegen im Gestrüpp heute.

Momente wie diese halten mich geerdet und zentriert, erweitern meine Perspektive und lassen mich neue Kreativität tanken. Sie geben mir ein Gefühl des Friedens und dafür, ein Teil dieser Welt zu sein.

Share

Gothic mood

Der Nebel in Konstanz ist legendär – wenn auch nicht so weltberühmt wie der Erbsensuppennebel im London früherer Zeiten (der in der Hauptsache aus Smog bestand) oder der Nebel San Franciscos. Trotzdem höre ich oft Sätze wie: «Konstanz ist so eine hübsche Stadt, überhaupt ist es am See so schön – aber den ganzen Winter über dieser Nebel!»

Es stimmt: im Winter gibt es oft Wochen, in denen es scheinbar gar nicht richtig hell werden will, in denen alles grau ist vor lauter Bodennebel, Hochnebel und Wolken.

Aber der Nebel hat oftmals seinen ganz eigenen Zauber. Wenn alles still wird und eine besondere Magie in der Stadt Einzug hält, verwunschen, melancholisch und ein bisschen düster.

Solch ein zauberhafter Nebeltag war es heute in Konstanz – unterbrochen von ein paar Stunden kräftiger Vorfrühlingssonne.

PS: In der Online-Ausgabe der ZEIT habe ich neulich ein kleines, treffend skizziertes Porträt «meiner» Stadt gefunden.

Bodensee: Gestrandet in Konstanz

Da wollten Sie nie hin? Jetzt sind Sie nun mal da. Bernadette Conrad nimmt Sie zwei Stunden lang an die Hand. Sie entdecken: Alpenpanorama und Shopping-Schweizer

Quelle: www.zeit.de/2016/43/bodensee-konstanz-tourismus-sehenswuerdigkeiten-gestrandet-in

Merken

Merken

Share