Ein Leben wie ein Rausch: Richard Francis Burton

Meine Faszination für Richard Francis Burton reicht weit zurück: ins Jahr 1990, zum Film «Land der Schwarzen Sonne» (im Original «Mountains of the Moon»).
Ich war hingerissen von Patrick Bergin als Burton, von seiner Energie und Leidenschaftlichkeit. Von diesem abenteuerlichen, außergewöhnlichen, rastlosen Leben, in jeder denkbaren Hinsicht bis zum Maximum ausgekostet.
Ich hing am Haken.

Ich las und las über Burton nach, und je mehr ich las, desto mehr sehnte ich mich danach, eines Tages einen Roman über ihn zu schreiben.

Fünfzehn Jahre später tat ich es, mit «Unter dem Safranmond». Obwohl ich in diesem Roman nur ein paar Einblicke in Burtons Leben, seine Reisen, seinen Charakter geben konnte; es hätte noch so viel mehr zu zeigen, zu erzählen gegeben.
Hier sind fünf erstaunliche Fakten über Richard Francis Burton, von Interesting Literature zusammengetragen.

Five Fascinating Facts about Sir Richard Burton

Interesting trivia about the Victorian explorer
1. Sir Richard Burton was a Victorian explorer, translator, author, spy, diplomat, poet, soldier, cartographer … the list goes on.

Quelle: interestingliterature.com/2016/11/04/five-fascinating-facts-about-sir-richard-burton/

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Die Kumquat und der Botaniker

Ein ganz gewöhnlicher Februartag im ganz gewöhnlichen (und dazu noch recht kleinen) Supermarkt um die Ecke: ich sehe Kumquats und muss lächeln.

 

Denn im 19. Jahrhundert hatte man in der westlichen Welt zwar bereits von Kumquats gehört – aber es war «mein» Botaniker Robert Fortune, der sie auf seinen Reisen durch China als erster beschrieb und kategorisierte und dann nach Europa mitbrachte.

Kumquats tragen in ihrer botanischen Bezeichnung sogar seinen Namen: Fortunella.

Kumquats -€“ Wikipedia

Kumquat (Fortunella spec., hier die Malaiische Kumquat)

Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Kumquats

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Gothic mood

Der Nebel in Konstanz ist legendär – wenn auch nicht so weltberühmt wie der Erbsensuppennebel im London früherer Zeiten (der in der Hauptsache aus Smog bestand) oder der Nebel San Franciscos. Trotzdem höre ich oft Sätze wie: «Konstanz ist so eine hübsche Stadt, überhaupt ist es am See so schön – aber den ganzen Winter über dieser Nebel!»

Es stimmt: im Winter gibt es oft Wochen, in denen es scheinbar gar nicht richtig hell werden will, in denen alles grau ist vor lauter Bodennebel, Hochnebel und Wolken.

Aber der Nebel hat oftmals seinen ganz eigenen Zauber. Wenn alles still wird und eine besondere Magie in der Stadt Einzug hält, verwunschen, melancholisch und ein bisschen düster.

Solch ein zauberhafter Nebeltag war es heute in Konstanz – unterbrochen von ein paar Stunden kräftiger Vorfrühlingssonne.

PS: In der Online-Ausgabe der ZEIT habe ich neulich ein kleines, treffend skizziertes Porträt «meiner» Stadt gefunden.

Bodensee: Gestrandet in Konstanz

Da wollten Sie nie hin? Jetzt sind Sie nun mal da. Bernadette Conrad nimmt Sie zwei Stunden lang an die Hand. Sie entdecken: Alpenpanorama und Shopping-Schweizer

Quelle: www.zeit.de/2016/43/bodensee-konstanz-tourismus-sehenswuerdigkeiten-gestrandet-in

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