Der Wolkenatlas

Ich bin eine Wolkenguckerin.

Ich liebe es, Wolken zu betrachten. Zuzusehen, wie sie über den Himmel ziehen, sich auflösen und neu formieren. Ich liebe die Formen, die sie dabei annehmen und ihre magischen Farben am Morgen oder bei Sonnenuntergang.
Ein Anblick, der nicht aufhört, mich zum Staunen zu bringen und mich zu faszinieren; Meditation und Inspiration zugleich.

Otherworldly: neulich am Seerhein

Über den gleichnamigen Roman und seine Verfilmung hinaus gibt es tatsächlich einen Wolkenatlas.
Erstmals 1869 von Mitgliedern der Wolkenkommission des Internationalen Meteorologischen Komitees (heute die Weltorganisation für Meteorologie) veröffentlicht, enthielt er gleich schon farbige Bildtafeln auf der Basis von Farbfotografien, damals noch eine brandneue Technologie. Anfangs hauptsächlich für meteorologische Zwecke gedacht, erlebte der Wolkenatlas viele weitere Auflagen – bis heute.

Die jüngste Auflage, diesen Frühling erschienen, enthält einige neue Wolkenformen. Meine liebste darin: Stratocumulus fluctus Fluctus.

Die würde ich gerne einmal am Himmel sehen.

Stunning ’new‘ cloud formations captured in updated atlas – in pictures

Roll clouds and wave-like asperitas are among the additions to a new digital edition of the International Cloud Atlas that dates back to the 19th century

Quelle: www.theguardian.com/science/gallery/2017/mar/23/stunning-new-cloud-formations-captured-in-updated-atlas-in-pictures

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