Valentinskind

Ich bin am Tag des heiligen Valentin geboren, dem Schutzpatron der Liebenden, der einander Versprochenen und der glücklichen Ehen.
Ich würde darüber lachen, wäre es nicht so bitter.
Valentin von Terni starb an jenem Tag den Märtyrertod, weil er den Geboten von Kaiser Claudius zum Trotz Liebende im Namen des Herrn traute und ihnen Blumen aus seinem Garten dazu als Geschenk reichte.
Ich hätte wissen müssen, dass am Ende immer die Grausamkeit über jegliche romantische Empfindung siegt. Liebe ist nichts als ein Märchen, das niemals wahr wird.

Lucrezia in «Die Farben der Erinnerung»

Heute vor 473 Jahren geboren: Lucrezia de’ Medici, oft Lucrezia di Cosimo de’ Medici genannt, um sie von ihrer Urgroßmutter Lucrezia di Lorenzo de’ Medici zu unterscheiden.

Agnolo Bronzino: Lucrezia de’ Medici, ca. 1560
Bildquelle: Wikimedia Commons

Immer schon im Schatten ihrer glanzvollen Eltern, ihrer gutaussehenden, begabten und selbstbewussten Geschwister stehend, war Lucrezia schüchtern und übersensibel. Nach dem Tod ihrer älteren Schwester Maria, verlobt mit Alfonso d’Este, dem künftigen Herzog von Ferrara, war es Lucrezia, die stattdessen Herzogin von Ferrara wurde und sehr unter Alfonsos Gleichgültigkeit ihr gegenüber litt.

Ihr unglückliches Leben endete bereits mit sechzehn, als sie einer mysteriösen Krankheit erlag. Was Anlass zu Gerüchten gab, dass sie vergiftet wurde, um Alfonso – der unbedingt einen Erben für sein Herzogtum brauchte – eine Wiederverheiratung zu ermöglichen.

Eine Legende, die Robert Browning in seinem Gedicht «My Last Duchess» verewigt hat – und die Hintergrundgeschichte zu Gemmas und Sisleys Spurensuche in den «Farben der Erinnerung».

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Der Lesesommer in Uruguay

In der El País letzte Woche: Empfehlungen für den Lesesommer in Uruguay. Zwischen Dan Brown, Paul Auster und John Grisham: meine «Zeit der wilden Orchideen», laut einer örtlichen Buchhandlung derzeit einer der meistverkauften Liebesromane.

Los mejores libros para el verano

Los mejores libros para el verano

Las novelas de intriga, las románticas y las históricas son las preferidas por los turistas.

Quelle: www.elpais.com.uy/informacion/mejores-libros-verano.html

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Hallo, 2018

Mein 2017 war ein Jahr der segensreichen Geschenke, die in versteckter Gestalt daherkamen.

Mit jeder Angst, der ich mich stellen musste, gewann ich an Stärke. Mit allem, was ich gehen lassen musste, gewann ich mehr Freiheit und schärfte meinen Sinn für das, was wirklich wichtig ist. Ich bin stolz auf die Herausforderungen, die ich gemeistert habe und dankbar für die Menschen, die neue Wege mit mir gegangen sind.

Jetzt bin ich startklar für die Herausforderungen, die 2018 bringen wird …

Der freundliche und verspielte Ganesha, der Herr der neuen Anfänge, der Hindernisse aus dem Weg räumt, soll im neuen Jahr an eurer Seite sein.
(Und in turbulenten Zeiten wie diesen sind fünf Ganeshas sicher besser als einer. Für alle Fälle.)

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In einem Schloss im Schwarzwald

Es war ein großartiger Abend in Bonndorf, wo ich vergangenen Donnerstag auf Einladung der Stadtbibliothek aus meinem Botaniker gelesen und erzählt habe.

Mit meinem Webmaster und Flora Jägler von der Stadtbibliothek Bonndorf.
Bild: Gudrun Deinzer

Die letzte Lesung dieses Jahres, im puderzuckrig verschneiten Schwarzwald und ganz vorweihnachtlich-feierlich im Schloss.

Schloss Bonndorf

Eine kleine Nachlese zu diesem Abend gibt es bereits im Südkurier und in der Badischen Zeitung.

Bonndorf: Lesung: Nicole C. Vosseler fesselt ihre Zuhörer | SÜDKURIER Online

Bonndorf: Lesung: Nicole C. Vosseler fesselt ihre Zuhörer | SÜDKURIER Online

Nicole C. Vosseler hat ihre Zuhörer bei einer Lesung in der Stadtbibliothek in das China des 19. Jahrhunderts entführt. Worum es in ihrem Roman “Der englische Botaniker” geht, und ob sich die Lektüre lohnt, erfahren Sie hier.

Quelle: www.suedkurier.de/region/hochrhein/bonndorf/Lesung-Nicole-C-Vosseler-fesselt-ihre-Zuhoerer;art372589,9532134

 

Wie der Schwarztee in den Westen kam – Bonndorf – Badische Zeitung

Wie der Schwarztee in den Westen kam – Bonndorf – Badische Zeitung

Autorin Nicole Vosseler liest aus ihrem Roman “Der englische Botaniker”, der auf Fakten basiert.

Quelle: www.badische-zeitung.de/bonndorf/wie-der-schwarztee-in-den-westen-kam–146350835.html

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Buchstäblich staunenswert

Die Buchstaben des Alphabets und unsere Ziffern, versteckt in den farbenprächtigen Mustern von Schmetterlingsflügeln – diese Welt hört nicht auf, mich zu erstaunen und zu bezaubern.

Entire Alphabet Found on the Wing Patterns of Butterflies

Entire Alphabet Found on the Wing Patterns of Butterflies

Norwegian nature photographer Kjell Bloch Sandved has devoted his photographic career to capturing the beauty of the world we live in and along the way …

Quelle: mymodernmet.com/kjell-bloch-sandved-butterfly-alphabet/

 

 

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Goodbye, Teneriffa und La Gomera

Danke für die Pause, die ich dringend brauchte, für unzählige wunderbare Momente, Eindrücke und Begegnungen. Für die verheilten Wunden des holprigen letzten Jahres und für die Zeit, mich an all dem Guten zu freuen, das passiert ist. Für die neue Kraft und Energie und Inspiration, die ich mit nach Hause nehme.

 

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Getaway

Wenn ich auf Reisen bin, verbringe ich gern viel Zeit damit, einfach nur die kleinen alltäglichen Momente zu erleben. Wenn ich zum Beispiel dem Flug eines Vogels oder eines Schmetterlings folge. Den Bewegungen der Wolken oder wie sich das Licht über den Tag verändert. Wenn ich den Kaninchen und Hasen auf dem Hotelgelände hier auf Teneriffa zusehe. Oder dieser Herde Ziegen im Gestrüpp heute.

Momente wie diese halten mich geerdet und zentriert, erweitern meine Perspektive und lassen mich neue Kreativität tanken. Sie geben mir ein Gefühl des Friedens und dafür, ein Teil dieser Welt zu sein.

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