Valentinskind

Ich bin am Tag des heiligen Valentin geboren, dem Schutzpatron der Liebenden, der einander Versprochenen und der glücklichen Ehen.
Ich würde darüber lachen, wäre es nicht so bitter.
Valentin von Terni starb an jenem Tag den Märtyrertod, weil er den Geboten von Kaiser Claudius zum Trotz Liebende im Namen des Herrn traute und ihnen Blumen aus seinem Garten dazu als Geschenk reichte.
Ich hätte wissen müssen, dass am Ende immer die Grausamkeit über jegliche romantische Empfindung siegt. Liebe ist nichts als ein Märchen, das niemals wahr wird.

Lucrezia in «Die Farben der Erinnerung»

Heute vor 473 Jahren geboren: Lucrezia de’ Medici, oft Lucrezia di Cosimo de’ Medici genannt, um sie von ihrer Urgroßmutter Lucrezia di Lorenzo de’ Medici zu unterscheiden.

Agnolo Bronzino: Lucrezia de’ Medici, ca. 1560
Bildquelle: Wikimedia Commons

Immer schon im Schatten ihrer glanzvollen Eltern, ihrer gutaussehenden, begabten und selbstbewussten Geschwister stehend, war Lucrezia schüchtern und übersensibel. Nach dem Tod ihrer älteren Schwester Maria, verlobt mit Alfonso d’Este, dem künftigen Herzog von Ferrara, war es Lucrezia, die stattdessen Herzogin von Ferrara wurde und sehr unter Alfonsos Gleichgültigkeit ihr gegenüber litt.

Ihr unglückliches Leben endete bereits mit sechzehn, als sie einer mysteriösen Krankheit erlag. Was Anlass zu Gerüchten gab, dass sie vergiftet wurde, um Alfonso – der unbedingt einen Erben für sein Herzogtum brauchte – eine Wiederverheiratung zu ermöglichen.

Eine Legende, die Robert Browning in seinem Gedicht «My Last Duchess» verewigt hat – und die Hintergrundgeschichte zu Gemmas und Sisleys Spurensuche in den «Farben der Erinnerung».

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Das Haus in der Franklin Street

Ich habe mich hier am Schreibtisch gerade fast an meinem Tee verschluckt, als ich in einer Arbeitspause einen Blick in Facebook warf. Auf dem Newsfeed sprang mir das Bild eines Hauses in San Francisco entgegen, das ich unter Tausenden sofort wiedererkennen würde: «mein» Haus in der Franklin Street, vor dem ich unzählige Male stand und es schließlich zu dem Haus machte, in dem sich Amber und Nathaniel begegnen und ihre ganz besondere Nacht verbringen.

Jetzt steht es zum Verkauf – mit knapp 7 Millionen Dollar unbezahlbar für Normalsterbliche (wie alle diese wunderbaren märchenhaften Häuser meiner Herzensstadt). Aber wenigstens erlaubt uns der Makler mit einem kleinen Video einen virtuellen Rundgang durch das Haus, der mein Autorenherz höher schlagen lässt.

In meiner Vorstellung wird es allerdings immer unbewohnt bleiben, von der Zeit und Einsamkeit gezeichnet, für immer eine Erinnerung an die bittersüße Zeit mit Amber und Nathaniel.

Iconic Queen Anne Victorian hits the market in San Francisco for $6.995 million

Iconic Queen Anne Victorian hits the market in San Francisco for $6.995 million

The immaculate and tall 1895 Queen Anne at 1701 Franklin St. in Pacific Heights is a home out of storybooks with intricate gingerbread trim, a peaked gable and a turret topped by a witch’s hat roof.

Quelle: www.sfgate.com/realestate/article/1701-Franklin-St-San-Francisco-Victorian-for-sale-12510873.php

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Die Story hinter dem Buch

Jeder Roman hat seine eigene Geschichte.
Die Geschichte hinter den «Farben der Erinnerung» ist eine Geschichte von Inspirationsfunken und Reifezeiten, glücklichen Fügungen und verschlungenen Wegen – nachzulesen auf dem Blog von Claudias Bücherregal.

[Die Story hinter dem Buch] Nicole C. Vosseler – Die Farben der Erinnerung

[Die Story hinter dem Buch] Nicole C. Vosseler – Die Farben der Erinnerung

Quelle: claudias-buecherregal.blogspot.de/2018/01/die-story-hinter-dem-buch-nicole-c.html

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Der Lesesommer in Uruguay

In der El País letzte Woche: Empfehlungen für den Lesesommer in Uruguay. Zwischen Dan Brown, Paul Auster und John Grisham: meine «Zeit der wilden Orchideen», laut einer örtlichen Buchhandlung derzeit einer der meistverkauften Liebesromane.

Los mejores libros para el verano

Los mejores libros para el verano

Las novelas de intriga, las románticas y las históricas son las preferidas por los turistas.

Quelle: www.elpais.com.uy/informacion/mejores-libros-verano.html

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Hallo, 2018

Mein 2017 war ein Jahr der segensreichen Geschenke, die in versteckter Gestalt daherkamen.

Mit jeder Angst, der ich mich stellen musste, gewann ich an Stärke. Mit allem, was ich gehen lassen musste, gewann ich mehr Freiheit und schärfte meinen Sinn für das, was wirklich wichtig ist. Ich bin stolz auf die Herausforderungen, die ich gemeistert habe und dankbar für die Menschen, die neue Wege mit mir gegangen sind.

Jetzt bin ich startklar für die Herausforderungen, die 2018 bringen wird …

Der freundliche und verspielte Ganesha, der Herr der neuen Anfänge, der Hindernisse aus dem Weg räumt, soll im neuen Jahr an eurer Seite sein.
(Und in turbulenten Zeiten wie diesen sind fünf Ganeshas sicher besser als einer. Für alle Fälle.)

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